Rohrsheim
Rohrsheim Mitteldorf
Rohrsheim Östernstraße
Rohrsheim Blick auf die Kirche
Frühling in Rohrsheim
Blick auf die Dryberg

 

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Mit freundlichem Gruß,

Dietmar Roßberg

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Ort:Rohrsheim
PLZ: 38836 - 38836
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Regierungsbezirk: Halberstadt
Landkreis: Harz
Verwaltungsgemeinschaft: Aue- Fallstein
KFZ- Kennzeichen: HZ ehemals HBS
Breite: 52.0166667
Länge: 10.8333333

 

 

Aus gegebenen Anlaß möchte ich darauf hinweisen, das die Homepage www.Rohrsheim.de keine offizielle Homepage des Ortes Rohrsheim, sondern eine private Homepage ist. Offizieller Kontakt findet ausschließlich über die Internetseite der Verwaltungsgemeinschaft Aue Fallstein statt. Den Link zur Homepage der Verwaltungsgemeinschaft finden sie unter dem Button -- Link-Sammlung -- hier auf dieser Seite.

 

 

Die Gemeinde Rohrsheim wurde am 6. August 941 erstmals erwähnt und zwar in einer Schenkungsurkunde König Ottos an das Moritzkloster Magdeburg. Damals wurde der Ort Rareshein im Herdaja (Harzgau) genannt und lag in der Grafschaft Thietmars. Der Ort bestand jedoch schon vorher und gehörte, wie bereits erwähnt, zum Gebiet des Grafen Thietmar. Die Geschichte Rohrsheims ist eng mit derjenigen der Westerburg verknüpft, einer alten Harzgrafenburg zwischen Rohrsheim und Dedeleben. Diese Burg, die der Sage nach Karl der Große als militärischen Stützpunkt und zur Überwachung der Ostsachsen erbaut haben soll, ist aber vermutlich wesentlich früher erbaut worden. Der Grundriß und die Lage der Westerburg lassen auf eine alte germanische Siedlung oder eine Fluchtburg schließen. Diese Vermutung wird durch Funde bestärkt, die einen befestigten Weg nördlich der Burg, durch den morastigen Boden des Großen Bruches erkennen lassen. Besagte Funde lassen sich etwa auf den Beginn unserer Zeitrechnung datieren. Gut erhalten und mit Liebe zum Detail restauriert, ist die Westerburg heute Anziehungspunkt für viele Besucher.

Wer Rohrsheim besucht oder eine Wanderung durch den Fallstein macht, sollte deshalb unbedingt einen Abstecher zur Westerburg einplanen. Rohrsheim hat heute 672 Einwohner.



Mitten in Rohrsheim steht ein Denkmal, das schon durch seine Größe die Blicke auf sich zieht. Es handelt sich um die "Germania" die als Kriegerdenkmal am 1. September 1889 enthüllt wurde. Das Denkmal soll an die deutschen Einigungskriege 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich-Ungarn und 1870/71 gegen Frankreich erinnern, an denen auch Männer aus Rohrsheim und Westerburg teilgenommen hatten. Die Germania tauchte Mitte der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als Symbol für die deutsche Einheit auf. Ganz besondere Bedeutung gewann sie naturgemäß nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871. Sie ersetzte gewissermaßen die Personifikation der einzelnen Staaten, wie z.B. die Bavaria für Bayern oder die Brunonia für Braunschweig. In Anwesenheit von vielen hundert Männern aus Rohrsheim, Dedeleben und Hessen, aber auch Teilnehmer aus Roklum und Groß- und Klein-Winnigstedt wurde das Denkmal enthüllt. Die Worte, die Pastor Gericke anläßlich der Enthüllung sprach, sind leider nicht in Erfüllung gegangen: "Möge das Denkmal nie auf rauchende Trümmer und blutgetränkt Fluren herabschauen, sondern nur friedlichen Geschlechtern zu erzählen haben", wünschte er sich.

Auch wenn Rohrsheim selbst von größeren Zerstörungen verschont blieb, so folgten zwei Weltkriege mit ungeheuren Opfern. Der Ortschronist Hermann Schliephake nennt allein für den Zweiten Weltkrieg 66 Gefallene aus Rohrsheim. Die Germania, dieses Sinnbild des deutschen Einheitsgedankens, hat die Zeit der Teilung unbeschadet überdauert. Die Terrakotta-Statue steht auf einem Granitwürfel und beherrscht den Dorfplatz des Ortes. Die Inschrift der Tafel auf dem Granitsockel lautet: "Den tapferen Kriegern von ihren dankbaren Gemeinden Rohrsheim und Westerburg gewidmet".